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Objekt des Monats

Dienstmütze  für Unteroffiziere und Mannschaften des 19., 20. und 21. (Bayer.) Infanterie-Regiments (Modell 1920), Inv. Nr. H 11999 © Bayerisches Armeemuseum

Die deutsche Artillerie von 1871 bis 1914
Uniformierung und Ausrüstung

Buchvorstellung

Ort: Bayerisches Armeemuseum, Neues Schloss, Paradeplatz 4, 85049 Ingolstadt
Zeit: 30. November 2016, 18.00 Uhr

Cover "Die deutsche Artillerie 1871 bis 1914. Uniformierung und Ausrüstung" © Verlag MilitariaDas Bayerische Armeemuseum freut sich mit dem neuen Band „Die deutsche Artillerie von 1871 bis 1918 – Uniformierung und Ausrüstung“ einen weiteren Katalog seiner Bestände präsentieren zu können. Nach der deutschen Kavallerie (2006) und der deutschen Infanterie (2008) widmet sich der vorliegende Band der dritten wichtigen Waffengattung der deutschen Armee.
Natürlich gibt dieses Buch nur einen Einblick aus dem begrenzten Blickwinkel der Uniformkunde. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass alle Uniformen von Menschen getragen wurden, die vielfältige und verschiedenartige Erfahrungen mit dem Militär gemacht haben und von denen mancher den kommenden Weltkrieg nicht überleben sollte. 22 % der deutschen Soldaten des Ersten Weltkriegs dienten in der Artillerie und der massive Einsatz der Geschütze dieser Einheiten veränderte das Gesicht des Krieges auf dramatische Weise.
Der Band bildet die Uniformierung und Ausrüstung aller Truppenkontingente des Kaiserreichs ab, also vor allem des Königreichs Preußen, aber auch der Königreiche Sachsen, Württemberg und Bayern. Neben den Originalobjekten, die in vielen Fällen Einzelstücke darstellen, wird der Band durch eine Vielzahl von erläuternden, zeitgenössischen Fotografien bereichert, die die Stücke „im Einsatz am Mann“ präsentieren und somit eine wichtige Quelle für das Verständnis einzelner Teile bedeuten.


Der Verlag Militaria aus Wien beschäftigt sich seit eineinhalb Jahrzehnten mit der Herausgabe von militärhistorischen Büchern und Bildbänden. In Fachkreisen genießt er aufgrund seiner inhaltlichen Qualität einen exzellenten Ruf. Dazu trägt auch die herausragende Bildqualität bei, mit denen die großformatigen Werke immer wieder auch Laien beeindrucken. Ein Großteil der im Verlag Militaria publizierten Bücher wurde in Zusammenarbeit mit namhaften staatlichen Museen und privaten Sammlungen hergestellt. So hat auch das Bayerische Armeemuseum in den letzten Jahren etwa ein Dutzend seiner Publikationen mit Stefan Rest im Militaria-Verlag realisiert.

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