Forum Armeemuseum

Die Gedächtnisstiftung 17. (Bayerisches) Reiterregiment und das Bayerische Armeemuseum laden ein zu Buchvorstellung und Diskussion

Winfried Heinemann: Operation Wallküre

15.05.2019, 18.00 Uhr
Neues Schloss

 

Claus Schenk Graf von StauffenbergBegrüßung
Dr. Ansgar Reiß, Leitender Museumsdirektor

Vorstellung des Buches „Unternehmen ‚Walküre‘. Eine Militärgeschichte des 20. Juli 1944“
Oberst a.D. Prof. Dr. Winfried Heinemann

Kommentar
Prof. Dr. Johannes Hürter

Diskussion



Am 20. Juli 1944 verübte ein Offizier ein Attentat auf Hitler. Das Heer versuchte, das NS-Regime zu stürzen und den sinnlos gewordenen Krieg zu beenden. War es nur ein „Aufstand des Gewissens“? Was waren die militärischen Motive der Verschwörer, aus welcher militärischen Tradition kamen sie? Der Aufstand vom 20. Juli 1944 ist auch ein Teil der Machtkämpfe innerhalb des NS-Regimes.
Wie haben sich Attentat und Staatsstreichversuch auf das Militär der Nachkriegszeit in West- und Ostdeutschland, aber auch auf das österreichische Bundesheer ausgewirkt? Dass Stauffenberg und seine Mitverschwörer einer grundsätzlich anderen Vorstellung von der Rolle des Militärs im Staat anhingen, machte es für die Nachkriegsarmeen nicht unproblematisch, sich in die Tradition des Aufstandes gegen den Krieg und das verbrecherische Regime zu stellen.
Winfried Heinemann ist Honorarprofessor für Zeitgeschichte an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und er war bis 2016 Chef des Stabes im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam.
Johannes Hürter ist Leiter der Forschungsabteilung am Institut für Zeitgeschichte in München und außerplanmäßiger Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Der Eintritt ist frei, eine Rückmeldung wird erbeten.
Das 2019 bei de Gruyter, Berlin, erschienene Buch ist im Buchhandel und an der Museumskasse erhältlich.