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Objekt des Monats

Theodor Clarman von Clarenau diente 1866 als Unterleutnant im 15. Infanterie-Regiment und fiel im Gefecht von Zella am 4. Juli 1866. Inv. Nr. PSlg.498 © Bayerisches Armeemuseum

Führungsangebote für Einzelbesucher

  

Ein Rundgang durch das Neue Schloss

Die Führung gibt einen Überblick über die Dauerausstellung des Museums im Neuen Schloss, die Objekte des 15. bis 19. Jahrhunderts zeigt. Dabei werden die teilweise einzigartigen Sammlungen ebenso zur Attraktion wie das Gebäude selbst, dessen Grundstein 1418 gelegt wurde. Die Bandbreite der Bestände erstreckt sich vom späten Mittelalter mit seinen prächten Ritterrüstungen, Schwertern und Schilden über den Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) mit den berühmten Pappenheimer Harnischen und die kostbare Beute aus den Türkenkriegen des 17. und 18. Jahrhunderts bis zur Königlich Bayerischen Armee des 19. Jahrhunderts mit ihren farbenprächtigen Uniformen und Fahnen. Auch die große Zinnfigurensammlung in einem Turm des Schlosses wird bei dieser Führung gezeigt.
Die Dauerausstellung entfaltet in den prachtvollen gotischen Räumen des Neuen Schlosses eine besondere Atmosphäre. Bei diesem Rundgang findet jeder Besucher sein Lieblingsobjekt oder seinen Lieblingsraum. Treffpunkt: Museumskasse im Neuen Schloss
Dauer: ca. 90 Minuten

Kostenlose Führungen finden an folgenden Terminen statt:

aufgrund von Baumaßnahmen am Neuen Schloss werden bis auf Weiteres keine Führungen angeboten!

 

Sturmhaube aus dem 17. Jahrhundert © Bayerisches Armeemuseum

 

Der Erste Weltkrieg

Der Erste Weltkrieg ist eine Zäsur in der Geschichte Europas und weit darüber hinaus. Die Vernichtungskraft der Armeen erreichte eine bis dahin unvorstellbare Dimension und erschütterte die Grundfesten der Alten Welt. Die Führung durch die Abteilung Erster Weltkrieg gibt einen Überblick über Ursachen und Verlauf dieser "Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts" und veranschaulicht anhand ausgewählter Exponate den zermürbenden "Alltag" an der Front sowie das Leiden der Bevölkerung in der Heimat. Die abwechslungsreiche Ausstellung zeigt die vielen Facetten dieses Konfliktes, der Millionen von Menschenleben forderte und zu einem tiefgreifenden Veränderung in der europäischen Gesellschaft führte. Treffpunkt: Museumskasse im Reduit Tilly
Dauer: ca. 90 Minuten

Kostenlose Führungen finden an folgenden Terminen statt:

Sonntag, 1. Januar 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 5. Februar 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 5. März 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 2. April 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 7. Mai 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 4. Juni 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 2. Juli 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 3. September 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 1. Oktober 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 5. November 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 3. Dezember 2017, 14.00 Uhr

 


  

Die bayerische Polizei im 20. Jahrhundert

Erstmals wird die Geschichte der Polizei in Bayern in einer Dauerausstellung präsentiert. Die Schau erstreckt sich von den Anfängen während der Revolutionsjahre 1918/19 über die Terrorherrschaft in der Zeit des Nationalsozialismus bis zu den Kämpfen um die Wiederaufarbeitungsanlage
in Wackersdorf in den 1980er Jahren.
Hunderte von Objekte geben einen Überblick über die abwechslungsreiche Geschichte der bayerischen Polizei, die zunächst noch paramilitärisch ausgebildet und ausgerüstet war, denn man glaubte, eventuell einen Bürgerkrieg niederschlagen zu müssen. Der Hitlerputsch des Jahres 1923 machte diese Notwendigkeit deutlich. Später zeigen unterschiedliche Biographien, wie sich Polizeibeamte mit dem Regime der Nazis arrangierten oder sich dagegen stemmten. Ein großer Teil der Ausstellung schließlich widmet sich der Zeit der Bundesrepublik, in der so wichtige Weichen gestellt wurden, wie die Freigabe des uniformierten Polizeidienstes für Frauen oder die Verdrängung des Dorfgendarmen durch die Funkstreifen in ihren PKWs.
Die Führung gibt einen Überblick über die Dauerausstellung des Museums und will Anregungen geben, sich auf Entdeckungstour durch den Turm Triva zu begeben.

Treffpunkt: Museumskasse im Turm Triva
Dauer: ca. 90 Minuten

Kostenlose Führungen finden an folgenden Terminen statt:

Sonntag, 11. Dezember 2016, 14.00 Uhr
Sonntag, 19. Februar 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 19. März 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 16. April 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 21. Mai 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 18. Juni 2017, 14.00 Uhr
Sonntag, 16. Juli 2017, 14.00 Uhr

Handschellen (um 1900) © Bayerisches Armeemuseum



Radarfalle zum Blitzen von Fahrzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit © Bayerisches Armeemuseum

Exkursion zum Fort Prinz Karl

Das Fort Prinz Karl wurde 1877-1881 erbaut. Es gehörte zur letzten Ausbaustufe der 1828 gegründeten Bayerischen Landesfestung Ingolstadt. Zwar wurde die Festung nie unmittelbar angegriffen, aber das Bauwerk diente doch sehr unterschiedlichen Nutzungen. So wurde es während des Ersten Weltkriegs Kriegsgefangenenlager für so berühmte Gefangene wie den späteren sowjetischen Marschall Michail Tuchatschewski oder den französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle.
Aber auch in späteren Jahren war das Fort Gefängnis und Lager: von November 1918 bis Juli 1919 brachte man hier als politische Häftlinge die Teilnehmer am Spartakusaufstand unter. Und von 1920–24 warteten im so genannten Ausländersammellager Fort Prinz Karl viele unerwünschte Personen, überwiegend Ausländer (u.a. so genannte „Ostjuden“), auf ihre Ausweisung aus Bayern.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde hier Munition abgefüllt und sowohl die US Armee (1945/46) als auch die Bundeswehr (1957–1971) nutzten den ehemaligen Festungsbau als Munitionslager.
Eine reguläre Nutzung dieses Gebäudekomplexes ist schwer möglich. Die Räume sind feucht, dunkel und kaum zu heizen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs befindet sich der Kampfmittelräumdienst in Teilen des Forts, der Rest steht weitgehend leer.
Durch umfangreiche Verkehrssicherungsmaßnahmen in den vergangenen Jahren und die Kooperation zwischen der Immobilien Freistaat Bayern und dem Bayerischen Armeemuseum wurde nun die Möglichkeit geschaffen, in diesem hochspannenden Gebäude Führungen anzubieten.

Individuelle Führungen und Gruppenführungen werden angeboten

Genauere Informationen finden Sie hier.

Munitionsbunker des Fort Prinz Karl © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Tobias Schönauer)Kehlkaserne des Fort Prinz Karl (Haupteingang) © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Tobias Schönauer)

Aktuelles

Fünfeckturm Neues Schloss © Bayerisches Armeemuseum, Foto: Gert SchmidbauerDauerausstellung im Neuen Schloss derzeit im Wiederaufbau - stattdessen sehen Sie hier die
Sonderausstellung „Nord gegen Süd“

Dienstmütze © Bayerisches ArmeemuseumSonntag, 16. Juli 2017, 14.00 Uhr
Kostenlose Führung im Bayerischen Polizeimuseum

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