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Objekt des Monats

Kommandeurkreuz des Militär-Max-Joseph-Ordens; Inv. Nr. N 3211 © Bayerisches Armeemuseum

Geschichte des Bayerischen Armeemuseums

Das alte Armeemuseum im Münchner Hofgarten auf einer historischen Ansicht (heute bayerische Staatskanzlei) © Bayerisches ArmeemuseumNeues Schloss (seit 1972 Sitz des Bayerischen Armeemuseums) © Bayerisches ArmeemuseumDetail des Reduit Tilly © Bayerisches ArmeemuseumTurm Triva © Bayerisches Armeemuseum

1879 gründete König Ludwig II. auf Anregung General Friedrich von Bothmers und des Kriegsministers Joseph Maximilian von Maillinger das Museum. Zunächst wurde es im Zeughaus in München (heute Lothstraße) untergebracht, ab 1904 im neu errichteten Monumentalbau am Hofgarten (heute bayerische Staatskanzlei). Die ursprüngliche Dauerausstellung (seit 1905) zeigte Waffen und Trophäen der bayerischen Armeegeschichte und Exponate aus fränkischen und schwäbischen Zeughäusern. 1936 wurde erstmals eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg gezeigt, deren Objekte seit 1918 zusammengetragen worden waren. Während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Sammlung stark dezimiert, weil das Museum durch Diebstahl und Zerstörung etwa ein Drittel seiner Bestände verlor.
Die alliierte Militärverwaltung lies das Museum 1945 schließen und übergab seine Bestände dem Bayerischen Nationalmuseum. Eine Neugründung erfolgte erst 1963 durch einen Ministerialbeschluss und als Standort wurde das Neue Schloss in Ingolstadt festgelegt. Der Umzug erfolgte 1969, die Eröffnung der Ausstellung im Neuen Schloss 1972.

In den 1990er Jahren wurde dem Museum das Reduit Tilly angegliedert, ein Festungsbau auf der südlichen Donauseite. Hier eröffnete 1994 die Dauerausstellung "Der Erste Weltkrieg".

Ende 2011 eröffnete im Turm Triva das Bayerische Polizeimuseum. Hier wird die Geschichte der bayerischen Polizei von 1918/19 bis in die Gegenwart präsentiert.

 

Aktuelles

Fünfeckturm Neues Schloss © Bayerisches Armeemuseum, Foto: Gert SchmidbauerDauerausstellung im Neuen Schloss derzeit im Wiederaufbau - stattdessen sehen Sie hier die
Sonderausstellung „Nord gegen Süd“

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