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Objekt des Monats

Dienstmütze  für Unteroffiziere und Mannschaften des 19., 20. und 21. (Bayer.) Infanterie-Regiments (Modell 1920), Inv. Nr. H 11999 © Bayerisches Armeemuseum

Viktor Käß (1911-1998)

Poltawa. Ansicht des Ortes im Winter. Deutlich erkennbar ist das Kloster auf dem Hügel © Bayerisches ArmeemuseumViktor Käß hat sein Leben lang gemalt. Bei seinem Tod hinterließ er mehrere tausend Blätter, obwohl Malen nicht sein Beruf war, sondern ein wesentlicher Teil seines Lebensinhaltes. Geboren in Pasing bei München am 27. Dezember 1911 begann Käß während seiner Schulzeit in Regensburg zu zeichnen und zu malen. Besonderen Einfluss hatte ab 1925 hierbei sein Kunstlehrer, der Maler und Graphiker Franz Ermer (1886-1976).

Sein Architekturstudium führte Käß an die Technische Hochschule München, wo er weiter malte und zeichnete ohne sich speziell auf architektonische Motive zu spezialisieren. Von 1936 bis 1947 war Käß als Architekt in München tätig. 1938 wechselte er zur Reichsbahn und war während des Krieges 1942/43 in der Ukraine und 1944 in Polen stationiert. Im gleichen Jahr kehrte er nach München zurück. Zwei Jahre nach Kriegsende begann er 1947 Theologie und Philosophie zu studieren und wurde 1952 zum Priester geweiht. 1959 bis 1977 war er in Wasserburg am Inn als Religionslehrer an der Berufsschule und als Hausgeistlicher bei den Englischen Fräulein tätig. Am 7. Juli 1998 verstarb Viktor Käß dort im Alter von 86 Jahren.
Für das Bayerische Armeemuseum sind besonders die Zeichnungen Käß' interessant, die während des Zweiten Weltkrieges entstanden. Er gehörte nicht der kämpfenden Truppe an, so dass er seine künstlerische Arbeit in dieser Zeit fortführte. Es entstand eine Vielzahl an Zeichnungen und Aquarellen, von denen das Museum über 120 Stücke besitzt.

Eine vom Künstler selbst getroffene Auswahl des Bestandes ist in der Publikation „Viktor Käß, Die Russische Mappe. 74 Arbeiten aus der Ukraine 1942/43, Lappersdorf 2005“ durch Thomas Emmerig publiziert worden.

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