Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)
Friedensbeginn? Bayern 1918-1923


Objekt des Monats


Helm der republikanischen Schutztruppe, Helm um 1916, (Bemalung nach 1918), Inv.-Nr. 0222-1972 © Bayerisches Armeemuseum

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich.
Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenzwerte halten wir jedoch in unseren Häusern
bis auf weiteres an der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske fest.

Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst, Abteilung Kunst
(Bayern, ab 1853)

Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst, Abteilung Kunst, Inv. Nr. 0433-1962 © Bayerisches ArmeemuseumDer von König Maximilian II. im Jahre 1853 gestiftete Orden sollte außergewöhnliche Leistungen in Wissenschaft und Kunst würdigen und ein äußerliches Zeichen der Anerkennung für vorzugsweise deutsche Gelehrte und Künstler sein. Dafür wurde der am Hals zu tragende einklassige Orden in die Abteilungen „Wissenschaft“ sowie „Kunst“ aufgegliedert und bestimmt, dass die Zahl der Ordensmitglieder hundert nicht übersteigen sollte. Die renommierten Künstler Leo von Klenze und Wilhelm von Kaulbach fertigten hierzu die Entwurfszeichnungen. Obwohl sich das Ordenskapitel für Klenze ausgesprochen hatte, bestimmte der König, dass der  Kaulbach‘sche Entwurf zur Ausführung gelangen sollte.

Da der Dichter, Orientalist und Zeitkritiker Friedrich Rückert, dem 2016 im Rahmen der Wanderausstellung „Der Weltpoet Friedrich Rückert (1788-1866). Dichter, Orientalist, Zeitkritiker“ in Coburg (14.1. bis 17.4.2017), Erlangen und Schweinfurt gedacht wurde,  zu den ersten Inhabern des Maximilians-Ordens für Wissenschaft und Kunst gehörte, wurde das vorliegende Exemplar (Inv. Nr. 0433-1962) als Leihgabe zur Verfügung gestellt.