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Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst, Abteilung Kunst
(Bayern, ab 1853)

Maximilians-Orden für Wissenschaft und Kunst, Abteilung Kunst, Inv. Nr. 0433-1962 © Bayerisches ArmeemuseumDer von König Maximilian II. im Jahre 1853 gestiftete Orden sollte außergewöhnliche Leistungen in Wissenschaft und Kunst würdigen und ein äußerliches Zeichen der Anerkennung für vorzugsweise deutsche Gelehrte und Künstler sein. Dafür wurde der am Hals zu tragende einklassige Orden in die Abteilungen „Wissenschaft“ sowie „Kunst“ aufgegliedert und bestimmt, dass die Zahl der Ordensmitglieder hundert nicht übersteigen sollte. Die renommierten Künstler Leo von Klenze und Wilhelm von Kaulbach fertigten hierzu die Entwurfszeichnungen. Obwohl sich das Ordenskapitel für Klenze ausgesprochen hatte, bestimmte der König, dass der  Kaulbach‘sche Entwurf zur Ausführung gelangen sollte.

Da der Dichter, Orientalist und Zeitkritiker Friedrich Rückert, dem 2016 im Rahmen der Wanderausstellung „Der Weltpoet Friedrich Rückert (1788-1866). Dichter, Orientalist, Zeitkritiker“ in Coburg (14.1. bis 17.4.2017), Erlangen und Schweinfurt gedacht wurde,  zu den ersten Inhabern des Maximilians-Ordens für Wissenschaft und Kunst gehörte, wurde das vorliegende Exemplar (Inv. Nr. 0433-1962) als Leihgabe zur Verfügung gestellt.

Das Bayerische Armeemuseum ist eines der großen militärhistorischen Museen in Europa. Der Schwerpunkt der Sammlungen liegt auf Bayern in seinem europäischen Kontext. Sie reichen vom Spätmittelalter bis in die Gegenwart.

Die Aufgabe des Bayerischen Armeemuseums ist auf der Grundlage seiner Sammlungen die kritische und historisch genaue Reflexion von Militär und kriegerischer Gewalt in der Geschichte und ihrer Auswirkungen auf Mensch, Gesellschaft und Staat.