GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Museums bleiben wegen einer Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2022 geschlossen!
Am 16. Juli 2022 ist nur das Neue Schloss geöffnet!

Kordwaffenrock für Unteroffiziere der Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika
(um 1900)

Kordwaffenrock für Unteroffiziere der Kaiserlichen Schutztruppe für Deutsch-Südwestafrika (um 1900), Inv. Nr. 0290-1968 © Bayerisches ArmeemuseumDer Kordwaffenrock diente ausschließlich als Tropenuniform für die deutschen Truppen in Deutsch-Südwestafrika; in der Heimat wurde er nicht getragen. Die extremen klimatischen Verhältnisse in Deutsch-Südwestafrika mit starker Tageshitze und kalten Nächten erforderten für die Truppen eine luftdurchlässige, aber auch wärmende und strapazierfähige Kleidung. Diese Anforderungen erfüllte am besten ein Manchesterkord, aus dem die Tropenkleidung für diese Schutztruppe gefertigt wurde. Der Kragen, die Vorstöße und Ärmelaufschläge bestanden aus kornblumenblauem Tuch, der Abzeichenfarbe für dieses Schutzgebiet. Zu Paradezwecken wurde an der linken Seite eine geflochtene Achselschnur angebracht, die – wie die Schulterschnüre – in den Reichsfarben schwarz-weiß-rot gehalten war. Eine silberne Tresseneinfassung um Kragen und Ärmelaufschläge kennzeichnete den Rang des Unteroffiziers. Unter der starken Sonneneinstrahlung blichen die ursprünglich mattbraunen Uniformen rasch aus. Altgediente Soldaten legten daher besonderen Wert auf eine möglichst helle Korduniform.
Dieses Objekt befindet sich im Depot des Bayerischen Armeemuseums (Inv. Nr. 0290-1968).