GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Museums bleiben wegen einer Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2022 geschlossen!
Am 16. Juli 2022 ist nur das Neue Schloss geöffnet!

Dienstmütze für Unteroffiziere und Mannschaften des 19., 20. und 21. (Bayerischen) Infanterie-Regiments
(Modell 1920)

Dienstmütze für Unteroffiziere und Mannschaften des 19., 20. und 21. (Bayer.) Infanterie-Regiments (Modell 1920), Inv. Nr. H 11999 © Bayerisches ArmeemuseumFür das 100.000 Mann starke deutsche Reichsheer wurde im Jahr 1920 eine neue Bekleidung festgelegt, die sich in Stoff und feldgrauer Farbe an die Uniformen des 1. Weltkrieges anlehnte. Neben einem moderneren Schnitt brachte sie vor allem eine stärkere Angleichung der Mannschafts- und Offiziersuniformen. So trugen jetzt alle Ranggruppen eine Schirmmütze gleicher Form, die Vorstöße in der Abzeichenfarbe der jeweiligen Truppengattung aufwies, in diesem Fall weiß für Infanterie. Zwar war durch die Schaffung der Reichswehr die frühere Zusammensetzung aus verschiedenen Kontingenten aufgehoben worden, doch blieben die Farben der deutschen Länder durch verschiedenfarbige Kokarden am Mützenschirm erhalten (hier Bayern). Völlig neu war die Reichskokarde mit einem schwarzen, rot bewehrten Adler auf goldenem Grund. Sie war ebenso wie die Farben Schwarz-Rot-Gold zwischen den politischen Gruppierungen der Weimarer Republik heftig umstritten. In dieser Form blieb die Mütze bis 1933 in Gebrauch.

Dieses Objekt befindet sich im Depot des Bayerischen Armeemuseums (Inv. Nr. H 11999).