Eine Reitgarnitur des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern
Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)


Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Jesuitenmission in China – Jesuitenfriedhof in Peking

Ort: Neues Schloss
Dauer: 12.07. bis 20.11.2016

 

SignetDie Chinamission der Jesuiten vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war eine Epoche der fruchtbarsten Begegnungen zwischen China und Europa in der Geschichte.

Von christlicher Seite war durch päpstliche Anordnung die Mission in China ausschließlich dem Jesuitenorden vorbehalten, der dafür eine eigene Vorgehensweise entwickelte. Da China eine hochentwickelte Kultur darstellte, wurden als Missionare nur europäische Jesuiten entsandt, die Spitzenleistungen in naturwissenschaftlichen Disziplinen, vorwiegend Astronomie, Physik und Landvermessung aufweisen konnten.

Die Jesuitenmissionare erlernten die chinesische Sprache, übernahmen Kleidung und Haltung chinesischer Gelehrter. Manche stiegen in höchste Mandarinränge auf (etwa zum Direktor der kaiserlichen Sternwarte zu Peking) und genossen in chinesischen Gelehrtenkreisen und bei Hofe hohes Ansehen. Dem Begründer dieser Tradition, Matteo Ricci, wurde bei seinem Tod vom Kaiser ein Grundstück vor der Stadt (heute mitten in Peking) als Begräbnisort zugewiesen. Dies wurde seither als Friedhof für in Peking verstorbene Jesuiten, über die Zeit hin 63, genutzt, darunter mehrere Jesuiten, die in besondere Beziehung zum Ingolstädter Jesuitenkolleg und zur Bayerischen Landesuniversität Ingolstadt standen, wie Kasper Castner und Anton Gogeisl. Die Ingolstädter Beziehungen zu China haben sich auch in der berühmten Sammlung des Jesuitenpaters Ferdinand Orban niedergeschlagen. Der Jesuitenfriedhof von Peking hat sich bis heute erhalten; er liegt auf dem Gelände der Pekinger Verwaltungshochschule und wird als nationales Kulturgut gepflegt.

 

Veranstalter: Ausstellung der Stadt Ingolstadt, Stadtmuseum in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Armeemuseum, der katholischen Universität Ingolstadt-Eichstätt, der Deutschen Provinz der Jesuiten und dem „Bayerischen China-Zentrum“, Ingolstadt

 

Führungstermine

Auskunft und Anmeldung:
Stadtmuseum Ingolstadt
Museumskasse
Auf der Schanz 45
85049 Ingolstadt
Tel.: 0841-305-1885



Sonntag, 23.10.2016, 14.00 Uhr
Sonntag, 13.11.2016, 14.00 Uhr