Eine Reitgarnitur des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern
Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)


Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

„Rassendiagnose: Zigeuner“
Der Völkermord an den Sinti und Roma und der lange Kampf um Anerkennung

Ort: Neues Schloss
Dauer: 26. Oktober 2017 bis 7. Januar 2018


Sonja und Senta Birkenfelder, aufgenommen im Getto Radom. Sie waren mit ihren Eltern und   ihrem   im Mai 1940 ins besetzte Polen deportiert worden. © Archiv des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und RomaFlyer Sinti und RomaRund 500.000 Sinti und Roma fielen nach Schätzungen dem Rassenwahn der Nationalsozialisten zum Opfer. Die transportable Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma zeigt den nationalsozialistischen Völkermord an der Minderheit auf: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa.

Der menschenverachtenden Perspektive der Täter werden in der Ausstellung Zeugnisse der Opfer gegenübergestellt. Historische Familienfotos von Sinti und Roma geben Einblicke in die Lebenswirklichkeit der Menschen und lassen sie als Individuen hervortreten. So macht die Ausstellung die zerstörerischen Lebenswege hinter den abstrakten Dokumenten der bürokratisch organisierten Vernichtung sichtbar. Der Besucher hat die Möglichkeit, mit seinem Smartphone Videos zu einzelnen Themen abzurufen, unter anderem Berichte von Überlebenden des Völkermords.

Zudem wird die Geschichte der Überlebenden im Nachkriegsdeutschland, die erst spät als NS-Opfer anerkannt wurden, beleuchtet. Es war die Bürgerrechtsbewegung der deutschen Sinti und Roma, die die ideologischen und personellen Kontinuitäten aus der Zeit des „Dritten Reichs“ zum Gegenstand einer gesellschaftlichen Debatte gemacht hat. Am Ende der Ausstellung steht ein Ausblick auf die Menschenrechtssituation der Sinti- und Roma-Minderheiten in Europa nach der Wende 1989.

Gefördert durch

Logo Kulturstiftung des Bundes orange

 in Kooperation mit

Logo Dokumentations- und Kulturzentrum deutscher Sinti und Roma

 

Öffnungszeiten:
Di-Fr     9.00 bis 17.30 Uhr
Sa-So 10.00 bis 17.30 Uhr

Geschlossen: 24., 25. und 31. Dezember

Freier Eintritt in die Sonderausstellung