Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Vortrag
„Die Bandenbekämpfung“ in Frankreich 1941 bis 1944
(Guilhem Zumbaum - Tomasi, Berlin) 

am 20. Juli 2011, 19 Uhr im Fahnensaal des Neuen Schlosses 

Am Beispiel eines Ingolstädter Juden, Herbert Herz, der sich 1943 der französischen, kommmunistischen Résistance, der FTP-MOI,  anschloss, geht der Referent zum einen der Frage nach dem Recht des Widerstandes gegen die Okkupation und ihrer Kollaborateure (Vichy) nach. Zum anderen soll auf die Frage nach dem Recht des Besatzers eingegangen werden. Hierbei wird auch die neuere französische und deutsche Geschichtsforschung der années noires und occupation vorgestellt.
Herr Zumbaum-Tomasi stellt in seinem Vortrag die verschiedenen Akteure der deutschen Besatzung in Frankreich von 1940 bis 1944, die années noires, vor. Erläutert werden soll die menschenverachtende Politik der Repression wie auch die rassisitisch motivierten Verfolgungen von Juden und Widerstandskämpfer/-innen in Frankreich.

Guilhem Zumbaum-Tomasi ist freiberuflich tätiger Historiker in Deutschland und Frankreich. Seine französisch-deutsche Dissertation beschäftigt sich mit der Erinnerung deutscher Kommunisten in der französischen Emigration von 1933 bis 1948. Durch seine Studien in Montpellier setzt er sich seit Ende der neunziger Jahre mit der deutschen und französischen Historiographie zu Themen wie Widerstand, politische Theorien, Nation, Nationlismus und Chauvinismus seit 1789 und moderner Antisemitismus auseinander. Herr Zumbaum-Tomasi hat sowohl in Frankreich als auch in Deutschland studiert und gearbeitet. Im Rahmen verschiedener deutsch-französischer Projekte geht es ihm immer um den Stellenwert der Mémoire / Erinnerungskultur des 19. und 20. Jahrhunderts in der französischen und deutschen Gesellschaft.

Der Vortrag findet anlässlich der Sonderausstellung „»Was damals Recht war…« Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ statt.

Der Vortrag findet anlässlich der Sonderausstellung „»Was damals Recht war…« Soldaten und Zivilisten vor Gerichten der Wehrmacht“ statt.