Objekt des Monats


Helm der republikanischen Schutztruppe, Helm um 1916, (Bemalung nach 1918), Inv.-Nr. 0222-1972 © Bayerisches Armeemuseum

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich.
Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenzwerte halten wir jedoch in unseren Häusern
bis auf weiteres an der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske fest.

Filmvorführung
31. März 2012 und 22. April 2012
 

Hinterkaifeck - Symbol des Unheimlichen
Filmvorführung mit Vortrag im Fahnensaal

 

Marterl an Stelle des ehemaligen Einödhofs Hinterkaifeck © Hans FegertAm 31. März 1922 wurden auf dem Einödhof Hinterkaifeck sechs Menschen auf brutale Weise erschlagen. Trotz intensivster Polizeiarbeit ist es bis heute nicht gelungen, einen Täter zu ermitteln. Die Brutalität des Verbrechens jagt den Menschen bis heute eine Gänsehaut über den Rücken.

1981 drehte der Hobbyfilmer Hans Fegert in Zusammenarbeit mit dem Theaterspielkreis Pfaffenhofen unter Leitung von Siegfried Ostermeier auf Super-8-Film einen ca. 45-minütigen Spielfilm zu Hinterkaifeck, der seit vielen Jahren nicht mehr öffentlich gezeigt wurde. Im Rahmen der Eröffnung des Bayerischen Polizeimuseums und anlässlich des 90. Jahrestages des Mordes, zeigt das Bayerische Armeemuseum diese Filmrarität im Fahnensaal des Neuen Schlosses. Als Sprecher konnte Fegert damals die berühmten Volksschauspieler Hans-Reinhard Müller und Karl Obermayr gewinnen, was dem Film eine besondere Note verleiht. Außerdem war es vor dreißig Jahren noch möglich, einen Zeitzeugen zu interviewen.

Im Anschluss an die Vorführung wird Kriminalhauptkommissar a.D. Konrad Müller, der sich lange und intensiv mit diesem Verbrechen beschäftigt hat, einen Vortrag über die Aufklärungsversuche der Polizei halten.

Der Film wird am 31. März 2012, also auf den Tag genau 90 Jahre nach dem Verbrechen, im Neuen Schloss gezeigt. Aufgrund des zu erwartenden Andrangs wird es drei Aufführungen um 15.00, 17.00 und 19.00 Uhr geben. Karten für die Veranstaltung (pro Person 4 €) gibt es im Vorverkauf an der Kasse des Neuen Schlosses.

Aufgrund der großen Nachfrage, wird der Film nochmals am 22. April 2012, um 13.00 und 16.00 Uhr gezeigt.

„Die Festungen der Republik. Verfassungsrechtliche und politische
Aspekte des Festungsbaues in Polen-Litauen im 17. Jahrhundert