Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Fotoserie, Schwerer Kreuzer „Admiral Hipper“ im Gefecht mit dem britischen Zerstörer „Glowworm“
(8. April 1940)

Fotoserie, Schwerer Kreuzer „Admiral Hipper“ im Gefecht mit dem britischen Zerstörer „Glowworm“, 8. April 1940; Inv.-Nr. 0105-2020 © Bayerisches ArmeemuseumFotoserie, Schwerer Kreuzer „Admiral Hipper“ im Gefecht mit dem britischen Zerstörer „Glowworm“, 8. April 1940; Inv.-Nr. 0105-2020 © Bayerisches ArmeemuseumDiese Fotografien gehören zu einer Serie von Bildern, die im Zweiten Weltkrieg vom deutschen Schweren Kreuzer Admiral Hipper während eines Gefechts aufgenommen wurden. Die „Admiral Hipper“ hatte den Auftrag, im Rahmen der Operation Weserübung, also der Besetzung Norwegens, 1 200 deutsche Gebirgsjägern in Trondheim auszuschiffen. Auf dem Weg dorthin traf sie am Morgen des 8. April 1940 auf den britischen Zerstörer HMS Glowworm, der zuvor den Kontakt mit seinem Verband verloren hatte. Trotz eindeutiger Unterlegenheit entschied sich der Kommandant der Glowworm, Korvettenkapitän Gerard Roope, für den Kampf. Nachdem drei Torpedos die Admiral Hipper verfehlt hatten und sein Schiff schon mehrere Artillerietreffer hatte, versuchte Roope schließlich das um vieles größere gegnerische Schiff zu rammen. Bei dieser Unternehmung wurde das Vorschiff der Glowworm abgerissen. Für eine Weile trieb der britische Zerstörer brennend neben der Admiral Hipper bis er mit einer Explosion im Meer versank. Von den 145 Besatzungsmitgliedern konnte die Admiral Hipper nur 40 Mann retten. Der Kommandant der Admiral Hipper, Kapitän z.S. Hellmuth Heye, der später Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages werden sollte, ließ der britischen Admiralität über das Rote Kreuz einen Bericht über die Geschehnisse zukommen. Darin hob er vor allem die Tapferkeit des mit seinem Schiff untergegangenen Kommandanten der Glowworm hervor. Roope wurde daraufhin postum die höchste britische Tapferkeitsauszeichnung, das Victoria-Kreuz, verliehen.

Fotoserie, Schwerer Kreuzer „Admiral Hipper“ im Gefecht mit dem britischen Zerstörer „Glowworm“, 8. April 1940; Inv.-Nr. 0105-2020 © Bayerisches ArmeemuseumFotoserie, Schwerer Kreuzer „Admiral Hipper“ im Gefecht mit dem britischen Zerstörer „Glowworm“, 8. April 1940; Inv.-Nr. 0105-2020 © Bayerisches ArmeemuseumEin uns namentlich nicht mehr bekannter Fotograf hat diese dramatischen Ereignisse von Bord der Admiral Hipper aus festgehalten. Die Aufnahmen befinden sich in einem Fotoalbum, das den Einsatz des Schweren Kreuzers bei Norwegen im April 1940 dokumentiert.

Das Fotoalbum befindet sich in der Sammlung des Museums (Inv.-Nr. 0105-2020).