GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Museums bleiben wegen einer Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2022 geschlossen!
Am 16. Juli 2022 ist nur das Neue Schloss geöffnet!

Standarte der bayerischen Eskadron Grenadiers à cheval
(1696 – 1722)

Standarte der bayerischen Eskadron Grenadiers à cheval, 1696-1722, Inv.-Nr. A 1773 © Bayerisches ArmeemuseumIm Jahr 1696 wurde mit ausgewählten Soldaten verschiedener Truppen eine besondere Eskadron Grenadiere zu Pferd aufgestellt. Da sie zu den Leibgarden zählte, wurde sie besonders aufwändig bekleidet und erhielt auch eine ungewöhnlich reich gestickte Standarte in Form eines Guidons.
Auf blauem Grund erscheint das bayerische Wappen mit Kurhut, darüber leuchtet das Auge Gottes in einem Strahlenkranz mit dem Wahlspruch „Uni deo uni domini“ (nur einem Gott – nur einem Herrn), reich verziert mit dem gespiegelten Monogramm des Kurfürsten „EME (Maximilian Emanuel Elector). Eine Vielzahl flammender Granaten verweist auf die Bezeichnung „Grenadiere“, da Grenadiere gewöhnlich mit Handgranaten kämpften, was bei diesen Reitern allerdings nicht der Fall war.

Die Standarte war in der bayerischen Landesausstellung "100 Schätze aus 1000 Jahren" in Regensburg ausgestellt.

Dieses Feldzeichen zählt zu den schönsten und aufwändigsten Standarten in der Sammlung des Bayerischen Armeemuseums (Inv.-Nr. A 1773).