Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Kanoniere beim Transport von Granaten
(Louis Braun, Bayern um 1880)

Bayerische Kanoniere um 1870, Studie von Louis Braun um 1880, Öl auf Leinwand, Inv. Nr. 1271-2002 © Bayerisches ArmeemuseumLouis Braun (1836-1916) gilt als einer der bedeutendsten deutschen Militärmaler des 19. Jahrunderts. Seine Gemälde hatten sowohl historische als auch aktuelle Themen zum Anlass. Das Bayerische Armeemuseum hat in seinem Bestand zahlreiche Zeichnungen, Studien und Gemälde Brauns.

Dieses Gemälde, wohl eine Studie, zeigt, wie zwei bayerische Kanoniere mit großer Vorsicht bezünderte Granaten zum Geschütz bringen. Dabei durfte die Sicherung, der sogenannte Vorstecker, nicht aus dem Zünder fallen. Er wird erst nach dem Schuss durch die Rotationsbewegung aus dem Zünder geschleudert und macht diesen scharf. Die Treibladungen befinden sich in den umgehängten Kartuschtornistern.

Das Bild zeigt, wie sorgfältig Braun auf die Details der Ausrüstung und Bewaffnung achtete. So ist beispielsweise gut der als Löwenkopf geformte Griff des Faschinenmessers (Artilleriesäbels) zu erkennen.

Das Bayerische Armeemuseum zeigt dieses Gemälde in der Ausstellung „Nord gegen Süd. Der Deutsche Krieg 1866" (Inv. Nr. 1271-2002).