Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Eduard Thöny, Eingang zum Minenstollen
(Erster Weltkrieg)

Eingang zum Minenstollen (Erster Weltkrieg), Eduard Thöny, Inv.-Nr. T 867 © Bayerisches ArmeemuseumDiese Szene aus dem Ersten Weltkrieg zeigt eine sehr typische Facette aus dem „Großen Krieg“, den Minenkrieg. Da es unmöglich war, die im Grabenkrieg erstarrten Fronten überirdisch zu durchbrechen und so zum entscheidungsbringenden operativen Bewegungskrieg zurückzukehren, versuchten alle kriegführenden Parteien, dies unter der Erde zu versuchen. Mineure und Sappeure, zusammengefasst in den Pionierverbänden und –einheiten und im Zivilberuf zumeist Bergleute, gruben Stollen, die anschließend mit Sprengstoff (bis zu mehreren tausend Tonnen!) beladen und in die Luft gejagt wurden.

Recht bekannt geworden ist diese Form der Kriegführung durch Louis Trenkers Kriegsfilm „Berge in Flammen“ (1931), der, stark autobiographisch geprägt, den Minenkrieg an der österreichisch-italienischen Alpenfront (1915 – 1918) schildert, wo man versuchte, sich gegenseitig von den strategisch und taktisch wichtigen Berggipfeln herunterzusprengen. Einige Alpenberge mussten deshalb nach dem Krieg neu vermessen werden, da sie durch die Sprengungen um mehrere Meter niedriger geworden waren. Oft entartete der Minenkrieg zu einem Wettlauf um die Zeit, da eine durch Horchposten oder Bodenerschütterungen geortete Mine nur mit einer Gegenmine bekämpft werden konnte.

Das Gemälde ist derzeit im Offiziers-Casion der Pionierschule "Auf der Schanz" in Ingolstadt zu sehen (Inv. Nr. T 867).

 

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Kindergewehr Ludwigs II.

(Bayern, ca. 1855)