Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Franz von der Trenck
(deutsch, 1742)

Franz von der Trenck, Gemälde eines unbekannten Meisters, deutsch 1742, Öl auf Leinwand, Inv.-Nr. A 6129 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Oberst Franz von der Trenck (1711-1749) gilt bis heute als Verkörperung eines „Warlords“, dessen brutales Vorgehen im Kleinen Krieg den Terror gegen die Bevölkerung bewusst einschloss.
Franz von der Trenck entstammte einer Adelsfamilie aus Pommern. Sein Vater diente aber als österreichischer Offizier.Trenck begann die militärische Laufbahn in einem ungarischen Regiment, wurde aber wegen seines Verhaltens entlassen. Obwohl er sich in russischen Diensten im Kampf gegen die Osmanen auszeichnete, hielt er sich auch hier nicht lange.
1740 stellte er für die Habsburger Herrscherin Maria Theresia eine Truppe von freiwilligen Kämpfern aus dem Balkanraum auf, mit dem er 1741-43 in Schlesien und Bayern operierte. Das Trencksche Pandurenkorps wurde wegen seiner Brutalität gefürchtet, erwies sich aber auch als sehr effektive Truppe.
Kurzfristig hoch geehrt, brachte seine Skrupellosigkeit ihn nach Kriegsende schnell wieder in Konflikt mit der Führung. 1749 starb Trenck in Festungshaft.

Das Gemälde ist in der neuen Dauerausstellung „Formen des Krieges 1600-1815“ im Neuen Schloss zu sehen (Inv. Nr. A 6129).