Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Max II. Emanuel (1662-1726)
(Bayern, 1710)

Max II. Emanuel (1662-1729) vor der Festung Namur, Gemälde von Franz Joseph Winter, 1710, Inv.-Nr. A 1679 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Dieses repräsentative Gemälde zeigt Max Emanuel (reg. 1679-1726) in klassischer Feldherrnpose, geharnischt, mit Helm und Kommandostab.

1710, als das Portrait entstand, hielt sich Max Emanuel im französischen Exil auf und spielte keine aktive militärische Rolle mehr im fortdauernden Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714). An seine große Zeit als fürstlicher Feldherr erinnert das Gemälde: Es zeigt ihn vor der Festung Namur, an deren Rückeroberung er 1695 führend beteiligt gewesen war. Immerhin hatte er als einziger der Wittelsbacher Herzöge, Kurfürsten und Könige eine namhafte Feldherrnlaufbahn vorzuweisen.

Dieses Gemälde kam bereits 1886 ins Bayerische Armeemuseum. Weil das von ihm 1682 aufgestellte Heer bis zu seinem Ende im Jahr 1919 nie mehr völlig aufgelöst wurde, galt Max Emanuel als Begründer der modernen bayerischen Armee. So spielte er in deren Traditionspflege eine wichtige Rolle.

Das repräsentative Stück wurde von Franz Joseph Winter 1710 gemalt und misst 264 x 180 cm. Es ist in der Dauerausstellung zu sehen (Inv.-Nr. A 1679)