GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Museums bleiben wegen einer Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2022 geschlossen!
Am 16. Juli 2022 ist nur das Neue Schloss geöffnet!

Modell einer Belagerungskanone
(Maßstab 1 : 6, französisch, um 17480)

Modell einer Belagerungskanone, französisch um 1780, Maßstab 1 : 6, Inv. Nrn. E 477 (Rohr) und E 478 (Lafette) © Bayerisches ArmeemuseumDie schwere Belagerungsartillerie hatte vor allem zwei Aufgaben: Niederkämpfen der Festungsartillerie („Demontieren“) und Durchbrechen („Breschieren“) des Walls.
Belagerungsgeschütze hatten Lafetten und große Räder wie Feldgeschütze, um sie vor der Festung gut in ihre Stellungen manövrieren zu können. Für die Schlacht waren sie aber auf Grund von Größe und Gewicht zu unbeweglich.
Solche Geschütze sollten zuerst aus großer Distanz (ab ca. 600 Meter) die Artilleriestellungen der Verteidiger bekämpfen. Später spielten sie die entscheidende letzte Rolle: Auf eine kurze Distanz (100 Meter und weniger) sollten sie eine Bresche in den Festungswall schießen. Danach war die Festung „sturmreif“.
Das Modell im Maßstab 1:6 gibt einen 24-Pfünder wieder. Bei dem originalen Vorbild hatten die Räder einen Radius von etwa 1,60 m, das Rohr war etwa 3,5 m lang. Als Munition dienten eiserne Vollkugeln mit einem Durchmesser von 15 cm.

Das Modell ist in der neuen Dauerausstellung „Formen des Krieges 1600-1815“ im Raum „Belagerung“ im Neuen Schloss zu sehen (Inv. Nr. E 477).