Objekt des Monats


Helm der republikanischen Schutztruppe, Helm um 1916, (Bemalung nach 1918), Inv.-Nr. 0222-1972 © Bayerisches Armeemuseum

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich.
Aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenzwerte halten wir jedoch in unseren Häusern
bis auf weiteres an der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske fest.

Orden des Weißen Adlers nach 1831; Inv.-Nr. N 1799 © Bayerisches ArmeemuseumOrden des Weißen Adlers
(Polen / Russland nach 1831)

Der Orden des Weißen Adlers ist heute das höchste Ehrenzeichen der Republik Polen. Die höchste staatliche Auszeichnung war er bereits zu Zeiten der ersten Republik sowie des Herzogtums Warschau, des sog. „Kongress-Polens“ (bis 1831) und von 1918 bis 1945. Der Orden wurde 1705 vom polnischen König August dem Starken (zugleich Kurfürst von Sachsen) nach dem Vorbild des preußischen „Schwarzen Adler-Ordens“ gestiftet. Wie kaum ein anderes Nationalsymbol spiegelt er – auch in der Gestaltung! – die bisweilen tragische Geschichte Polens wider: die ambivalente Haltung gegenüber dem protestantischen Preußen wider, aber auch die Herrschaft Russlands über Polen (Zar Nikolaus I. „überführte“ 1831 den polnischen Orden in das russische Ordenssystem, der dann als der dritthöchste russische Orden galt (nach dem Orden des Hl. Andreas und dem Alexander-Newski-Orden).

Das Stück wird in der Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte" im Martin-Gropius-Bau, Berlin gezeigt (Inv. Nr. N 1799).

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Kindergewehr Ludwigs II.

(Bayern, ca. 1855)