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Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums
öffnen am 11. Oktober 2022 erst um 10 Uhr.
Der Zinnfigurenturm ist wegen Baumaßnahmen derzeit leider geschlossen.

Orden des Weißen Adlers nach 1831; Inv.-Nr. N 1799 © Bayerisches ArmeemuseumOrden des Weißen Adlers
(Polen / Russland nach 1831)

Der Orden des Weißen Adlers ist heute das höchste Ehrenzeichen der Republik Polen. Die höchste staatliche Auszeichnung war er bereits zu Zeiten der ersten Republik sowie des Herzogtums Warschau, des sog. „Kongress-Polens“ (bis 1831) und von 1918 bis 1945. Der Orden wurde 1705 vom polnischen König August dem Starken (zugleich Kurfürst von Sachsen) nach dem Vorbild des preußischen „Schwarzen Adler-Ordens“ gestiftet. Wie kaum ein anderes Nationalsymbol spiegelt er – auch in der Gestaltung! – die bisweilen tragische Geschichte Polens wider: die ambivalente Haltung gegenüber dem protestantischen Preußen wider, aber auch die Herrschaft Russlands über Polen (Zar Nikolaus I. „überführte“ 1831 den polnischen Orden in das russische Ordenssystem, der dann als der dritthöchste russische Orden galt (nach dem Orden des Hl. Andreas und dem Alexander-Newski-Orden).

Das Stück wird in der Ausstellung „Tür an Tür. Polen – Deutschland. 1000 Jahre Kunst und Geschichte" im Martin-Gropius-Bau, Berlin gezeigt (Inv. Nr. N 1799).

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Kindergewehr Ludwigs II.

(Bayern, ca. 1855)


Objekt des Monats


Truhe, sog. Kriegskasse, 17. Jahrhundert, Inv,-Nr. A 8393 © Bayerisches Armeemuseum