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Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums
öffnen am 11. Oktober 2022 erst um 10 Uhr.
Der Zinnfigurenturm ist wegen Baumaßnahmen derzeit leider geschlossen.

Collane mit Ordenskreuz
Haus-Ritterorden vom heiligen Hubertus
(1708 bis ca. 1812)

Collane mit Ordenskreuz vom Haus-Ritterorden vom heiligen Hubertus, 1708 bis 1812), Inv. Nr. N 1329 © Bayerisches ArmeemuseumDer höchste Orden des Hauses Wittelsbach wurde bereits im Jahre 1444 durch Herzog Gerhard IV. von Jülich und Berg anlässlich seines Sieges über den Grafen Egmont am Hubertustag (3. November) gestiftet. Im 17. Jahrhundert untergegangen, wurde der Orden durch den Pfälzer Kurfürsten Johann Wilhelm im Jahre 1708 erneuert.

An bestimmten Festtagen erschienen die Ordensritter im Ornat und trugen das Ordenskreuz an der kostbaren Halskette (Collane). Sonst wurde das Kreuz an einer roten, grün eingefassten Schärpe getragen, der Bruststern dazu bzw. allein auf der linken Brustseite der normalen Bekleidung bzw. der Uniform. Über dem Ordenskreuz wurde nach 1806 (vermutlich 1812) eine Königskrone angebracht. Die gestickten Brustkreuze wurden bis zur MItte des 19. Jahrhunderts getragen.

Als Devise des Hubertusordens diente der Wittelsbacher Wahlspruch "IN TRAV VAST" (In Treue fest). Er ist im Mittelfeld des Bruststerns zu finden und in Form verschlungener Lettern "I.T.V" an den rot und grün emaillierten Zwischengliedern der Collane.

Die üblicherweise in der Dauerausstellung des Museums im Neuen Schloss gezeigte Collane hat eine Kettenlänge von 121 cm, das Kreuz eine Höhe von 7,4 cm und eine Breite von 6,91 cm (Inv.-Nr. N 1329) und war in der Ausstellung „Die Wittelsbacher am Rhein. Die Kurpfalz und Europa“ (08.09.2013 - 02.03.2014) in Mannheim zu sehen.


Objekt des Monats


Truhe, sog. Kriegskasse, 17. Jahrhundert, Inv,-Nr. A 8393 © Bayerisches Armeemuseum