GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Museums bleiben wegen einer Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2022 geschlossen!
Am 16. Juli 2022 ist nur das Neue Schloss geöffnet!

Tschapka
(Russland, um 1827)

Tschapka, Russland um 1827, Inv.-Nr. N 689 © Bayerisches ArmeemuseumDie Uniform der im späten 18. Jahrhundert in ganz Europa wieder neu aufgekommenen Kavalleriegattung leichter Lanzenreiter, der sogenannten  Ulanen, orientierte sich überall an polnischen Vorbildern. Dies fällt vor allem bei den Kopfbedeckungen auf, wo die polnische Mütze (Tschapka) mit ihrem viereckigen Deckel in verschiedenen Variationen als Grundlage diente. Das Bayerische Armeemuseum besitzt eine sehr seltene Tschapka für Mannschaften eines russischen Ulanen-Regiments. Da einige Beschläge und spezifische Regimentskennzeichen fehlen, kommen mehrere Regimenter in Frage. Die Tschapka in dieser auffällig hohen Form war bereits in den Napoleonischen Kriegen üblich.

Diese Kopfbedeckung befand sich in der Sonderausstellung „Blutige Romantik - 200 Jahre Befreiungskriege“ (6. September 2013 bis Januar 2014) im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden (Inv. Nr. N 689).

TS