GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Museums bleiben wegen einer Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2022 geschlossen!
Am 16. Juli 2022 ist nur das Neue Schloss geöffnet!

Stoffprobe Uniformtuch
(Bayern, 1788)

Stoffprobe Uniformtuch, Bayern 1788, Inv.-Nr. A 2778 © Bayerisches ArmeemuseumDie kurpfalzbayerische Armee wurde im Jahre 1788/89 auf Betreiben des vom Kurfürsten mit der Reorganisation der Armee beauftragten Benjamin Thompson, des späteren Grafen Rumford (1753-1814), vollständig neu uniformiert. Um Einheitlichkeit und zentrale Qualitätskontrolle sicher zu stellen, wurden Muster der verwendeten Stoffe vorgelegt und geprüft. Die amtlich zugelassenen und gesiegelten Stoffproben waren dann für die Hersteller und Lieferanten verbindlich. Da die neu eingeführte weiße Uniform aus Gründen von Mode und Sparsamkeit außerordentlich eng und knapp geschnitten war, wurde der für schlechtes Wetter vorgesehene, knielange Überrock besonders wichtig für die Soldaten. Er bestand aus einem kräftigen graumelierten Wollstoff mit Kragen und Abzeichen in der Regimentsfarbe (hier hellblau).

Da vollständige Uniformen für einfache Soldaten aus dem 18. und frühen 19. Jahrhundert extrem selten erhalten sind, stellen solche Stoffmuster äußerst wichtige Zeugnisse für das Aussehen und die Qualität der Soldatenbekleidung dar.

Die Stoffprobe ist im Depot des Bayerischen Armeemuseums verwahrt (Inv. Nr. A 2778).