Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
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Friedensbeginn? Bayern 1918-1923


Objekt des Monats


Collane mit Ordenskreuz vom Haus-Ritterorden vom heiligen Hubertus, 1708 bis 1812), Inv. Nr. N 1329 © Bayerisches Armeemuseum

Derzeit gilt für den Eintritt ins Museum die 3G-Regel
Nähere Informationen finden Sie hier.

Wegen einer Katastrophenschutzübung kann es am 23. Oktober 2021 im Umfeld
unserer Häuser zu Behinderungen bei der Zufahrt kommen. Die Museen können jedoch normal besucht werden!

Serpent, Musikinstrument aus der Zeit um 1800, Inv.-Nr. A 2287 © Bayerisches ArmeemuseumSerpent
(um 1800)

Der Serpent (auch das Serpent) ist das Bassinstrument der Zinkenfamilie, das nach seiner Form, von lat. Serpens = „Schlange“ kommend, benannt ist. Er hat einen mit Leder überzogenen Holzkörper, der mit einem Kesselmundstück geblasen wird.
Die Röhre des Serpents ist aus Holz und schlangenförmig gewunden. Wie beim krummen Zinken ist sie aus zwei Hälften zusammengeleimt und mit Leder überzogen. Der Serpent hatte – wie unser Instrument – ursprünglich sechs Fingerlöcher, zu denen im Laufe der Zeit einige weitere Löcher, die mit Klappen bedient wurden, kamen.

Das Serpent war vom Ende des 16. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch und wurde allmählich durch die Ophikleide, die Basstube und das Bombardon abgelöst.

Das Instrument des Armeemuseums ist um ca. 1800 gebaut worden und war in der Sonderausstellung „«... und verjeßt mir die Musike nicht...» Zur Geschichte der Militärmusik“ (15.11.2011 bis 15.01.2011) in der Bibliothek der Universität der Bundeswehr München zu sehen (Inv. Nr. A 2287).