Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)
Friedensbeginn? Bayern 1918-1923

GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

All three houses of the museum will be closed for an event on 14 and 15 July 2022!
On 16 July 2022 only the New Castle will be open!

Napoleon vor Regensburg am 23. April 1809
Gemälde von Albrecht Adam (1786-1862)
um 1840

Napoleon vor Regensburg am 23. April 1809, Albrecht Adam, (1786-1862), Inv. Nr. 0329-1968 © Bayerisches ArmeemuseumAlbrecht Adam begegnete Napoleon zum ersten Mal am 20. April 1809 anlässlich der Schlacht bei Abensberg: „Welch‘ eine Erscheinung für mich, der zum ersten Male seiner ansichtig wurde! ... Da saß er auf seinem kleinen arabischen Schimmel in etwas nachlässiger Haltung mit dem kleinen Hute auf dem Kopfe. ... Er machte auf mich mit seinem bleichen Gesichte, den kalten Zügen, dem ernsten, scharfen Blicke, einen fast unheimlichen Eindruck; ...“
Der Eindruck dieser Begegnung mag auch in das hier gezeigte Gemälde eingeflossen sein. Napoleon, auf seinem Schimmel sitzend, bildet das zentrale Motiv, im Hintergrund ist das brennende Regensburg zu erkennen. Am 23. April 1809 versuchte die napoleonische Armee die ehemalige Reichsstadt einzunehmen, die von der österreichischen Nachhut gehalten wurde. In den Rückzugsgefechten der Österreicher geriet Stadtamhof, heute ein Stadtteil von Regensburg, in Brand. Albrecht Adam erinnerte sich an Napoleon vor dem Feuerschein der brennenden Stadt: „Napoleon . . . stand gegen Abend nicht fern von mir auf der Anhöhe mit einer ungeheuren Suite von mehr als hundert Köpfen ... das Ganze war prachtvoll von der Abendsonne beleuchtet. Unverwandt blickte er nach der Stadt ... Er schien mir unheimlich, ich dachte an Nero.“

Das Gemälde war in der oberössterreichischen Landesausstellung „Mensch & Pferd. Kult und Leidenschaft“ (28.4. bis 6.11.2016) in Stadl-Paura/Lambach zu sehen (Inv. Nr. 0329-1968).