Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)
Friedensbeginn? Bayern 1918-1923


Objekt des Monats


Collane mit Ordenskreuz vom Haus-Ritterorden vom heiligen Hubertus, 1708 bis 1812), Inv. Nr. N 1329 © Bayerisches Armeemuseum

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Standarte der bayerischen Eskadron Grenadiers à cheval
(1696 – 1722)

Standarte der bayerischen Eskadron Grenadiers à cheval, 1696-1722, Inv.-Nr. A 1773 © Bayerisches ArmeemuseumIm Jahr 1696 wurde mit ausgewählten Soldaten verschiedener Truppen eine besondere Eskadron Grenadiere zu Pferd aufgestellt. Da sie zu den Leibgarden zählte, wurde sie besonders aufwändig bekleidet und erhielt auch eine ungewöhnlich reich gestickte Standarte in Form eines Guidons.
Auf blauem Grund erscheint das bayerische Wappen mit Kurhut, darüber leuchtet das Auge Gottes in einem Strahlenkranz mit dem Wahlspruch „Uni deo uni domini“ (nur einem Gott – nur einem Herrn), reich verziert mit dem gespiegelten Monogramm des Kurfürsten „EME (Maximilian Emanuel Elector). Eine Vielzahl flammender Granaten verweist auf die Bezeichnung „Grenadiere“, da Grenadiere gewöhnlich mit Handgranaten kämpften, was bei diesen Reitern allerdings nicht der Fall war.

Die Standarte war in der bayerischen Landesausstellung "100 Schätze aus 1000 Jahren" in Regensburg ausgestellt.

Dieses Feldzeichen zählt zu den schönsten und aufwändigsten Standarten in der Sammlung des Bayerischen Armeemuseums (Inv.-Nr. A 1773).