The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

All three houses of the museum will be closed for an event on 14 and 15 July 2022!
On 16 July 2022 only the New Castle will be open!

Feldbinde
(deutsch(?), 17. Jahrhundert)

Feldbinde, ursprünglich wohl grünblau, deutsch (?), 17. Jahrundert, Inv. Nr. N 5109 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Um die feindlichen Parteien bei Gefechten auseinanderhalten zu können, nutzte man im 17. Jahrhundert als Erkennungszeichen unter anderem farbige Feldbinden (Schärpen). Besonders Kürassiere, geharnischte Reitereinheiten, waren auf derartige Hilfsmittel angewiesen. Eine einheitliche Uniformierung entstand in den Heeren der Frühen Neuzeit erst nach dem Dreißigjährigen Krieg. Kaiserliche Truppen trugen fast immer rote Schärpen. Bei den anderen Kriegsparteien war dies weniger einheitlich. Bayerische Truppen nutz ten mehrfach weiß-blaue, bei den schwedischen Einheiten kamen überwiegend blaue Feldbinden zum Einsatz.

Diese aus Wollstoff gefertigte Schärpe wurde über die Schulter gelegt oder um den Leib geschlungen. Sie war ursprünglich wohl grünblau.

Die Feldbinde ist in der neuen Dauerausstellung „Formen des Krieges 1600-1815“ im Neuen Schloss zu sehen (Inv. Nr. N 5109).