The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

All three houses of the museum will be closed for an event on 14 and 15 July 2022!
On 16 July 2022 only the New Castle will be open!

Raupenhelm für die bayerische Infanterie
(1806-1825)

Raupenhelm für die bayerische Infanterie 1806-1825, Inv.-Nr. B 6156 © Bayerisches ArmeemuseumIm Jahre 1800 wurde für die bayerische Armee im Rahmen einer Neuuniformierung der Raupenhelm eingeführt. Die Ursprünge des Raupenhelms gehen auf Kopfbedeckungen zurück, die seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in Frankreich und Großbritannien für die leichte Kavallerie aufgekommen waren. Diese waren nach antikem Vorbild gestaltete Metallhelme mit Kamm, aus denen sich die überhohen Kammhelme der Kavallerie entwickelten, oder Lederhelme mit Raupe. Die besonders hohe, ausladende Form war u.a. dem Zeitgeschmack geschuldet.
Die endgültige Form des Raupenhelms, anfangs offiziell „Kaskett“ genannt, stellte aber eine eigene bayerische Schöpfung dar. In der Höhe nach und nach verringert, prägte sie bis 1886 das Bild des bayerischen Soldaten. Manche deutsche Länder, wie Württemberg, Sachsen oder Hannover, übernahmen zeitweise diese Form.

Dieses Exemplar war als Leihgabe in der Ausstellung „Grenzen überschreiten - Bayern und Salzburg 1810 bis 2010" im Salzburg Museum zu sehen (Inv. Nr. B 6156).