The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

All three houses of the museum will be closed for an event on 14 and 15 July 2022!
On 16 July 2022 only the New Castle will be open!

Serpent, Musikinstrument aus der Zeit um 1800, Inv.-Nr. A 2287 © Bayerisches ArmeemuseumSerpent
(um 1800)

Der Serpent (auch das Serpent) ist das Bassinstrument der Zinkenfamilie, das nach seiner Form, von lat. Serpens = „Schlange“ kommend, benannt ist. Er hat einen mit Leder überzogenen Holzkörper, der mit einem Kesselmundstück geblasen wird.
Die Röhre des Serpents ist aus Holz und schlangenförmig gewunden. Wie beim krummen Zinken ist sie aus zwei Hälften zusammengeleimt und mit Leder überzogen. Der Serpent hatte – wie unser Instrument – ursprünglich sechs Fingerlöcher, zu denen im Laufe der Zeit einige weitere Löcher, die mit Klappen bedient wurden, kamen.

Das Serpent war vom Ende des 16. Jahrhunderts bis Mitte des 19. Jahrhunderts in Gebrauch und wurde allmählich durch die Ophikleide, die Basstube und das Bombardon abgelöst.

Das Instrument des Armeemuseums ist um ca. 1800 gebaut worden und war in der Sonderausstellung „«... und verjeßt mir die Musike nicht...» Zur Geschichte der Militärmusik“ (15.11.2011 bis 15.01.2011) in der Bibliothek der Universität der Bundeswehr München zu sehen (Inv. Nr. A 2287).

Wenn Sie einmal hören wollen, wie so ein Instrument klingt, so haben Sie hier die Gelegenheit dazu.