GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

All three houses of the museum will be closed for an event on 14 and 15 July 2022!
On 16 July 2022 only the New Castle will be open!

Franz von der Trenck
(deutsch, 1742)

Franz von der Trenck, Gemälde eines unbekannten Meisters, deutsch 1742, Öl auf Leinwand, Inv.-Nr. A 6129 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Oberst Franz von der Trenck (1711-1749) gilt bis heute als Verkörperung eines „Warlords“, dessen brutales Vorgehen im Kleinen Krieg den Terror gegen die Bevölkerung bewusst einschloss.
Franz von der Trenck entstammte einer Adelsfamilie aus Pommern. Sein Vater diente aber als österreichischer Offizier.Trenck begann die militärische Laufbahn in einem ungarischen Regiment, wurde aber wegen seines Verhaltens entlassen. Obwohl er sich in russischen Diensten im Kampf gegen die Osmanen auszeichnete, hielt er sich auch hier nicht lange.
1740 stellte er für die Habsburger Herrscherin Maria Theresia eine Truppe von freiwilligen Kämpfern aus dem Balkanraum auf, mit dem er 1741-43 in Schlesien und Bayern operierte. Das Trencksche Pandurenkorps wurde wegen seiner Brutalität gefürchtet, erwies sich aber auch als sehr effektive Truppe.
Kurzfristig hoch geehrt, brachte seine Skrupellosigkeit ihn nach Kriegsende schnell wieder in Konflikt mit der Führung. 1749 starb Trenck in Festungshaft.

Das Gemälde ist in der neuen Dauerausstellung „Formen des Krieges 1600-1815“ im Neuen Schloss zu sehen (Inv. Nr. A 6129).