GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

All three houses of the museum will be closed for an event on 14 and 15 July 2022!
On 16 July 2022 only the New Castle will be open!

Max II. Emanuel (1662-1726)
(Bayern, 1710)

Max II. Emanuel (1662-1729) vor der Festung Namur, Gemälde von Franz Joseph Winter, 1710, Inv.-Nr. A 1679 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Gert Schmidbauer)Dieses repräsentative Gemälde zeigt Max Emanuel (reg. 1679-1726) in klassischer Feldherrnpose, geharnischt, mit Helm und Kommandostab.

1710, als das Portrait entstand, hielt sich Max Emanuel im französischen Exil auf und spielte keine aktive militärische Rolle mehr im fortdauernden Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1714). An seine große Zeit als fürstlicher Feldherr erinnert das Gemälde: Es zeigt ihn vor der Festung Namur, an deren Rückeroberung er 1695 führend beteiligt gewesen war. Immerhin hatte er als einziger der Wittelsbacher Herzöge, Kurfürsten und Könige eine namhafte Feldherrnlaufbahn vorzuweisen.

Dieses Gemälde kam bereits 1886 ins Bayerische Armeemuseum. Weil das von ihm 1682 aufgestellte Heer bis zu seinem Ende im Jahr 1919 nie mehr völlig aufgelöst wurde, galt Max Emanuel als Begründer der modernen bayerischen Armee. So spielte er in deren Traditionspflege eine wichtige Rolle.

Das repräsentative Stück wurde von Franz Joseph Winter 1710 gemalt und misst 264 x 180 cm. Es ist in der Dauerausstellung zu sehen (Inv.-Nr. A 1679)