GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

The visit of the museum is again possible without 3G requirements, but we recommend to continue wearing a mask in the museum.
In the Reduit Tilly, due to the confinement of the building, there is still an obligation to wear a medical mask.

All three houses of the museum will be closed for an event on 14 and 15 July 2022!
On 16 July 2022 only the New Castle will be open!

Les misères et les malheurs de la guerre    
18 Radierungen von Jacques Callot (1633)

Der Galgenbaum, Jacques Callot, Les misères et les malheurs de la guerre, Inv. Nr. 0003-2014.11 © Bayerisches ArmeemuseumJacques Callot schuf 1633 eine Folge von 18 Radierungen über die Schrecken des Krieges, die so genannte „Große Kriegsfolge“. Neben Alltagsszenen aus dem Soldatenleben zeigte er auch die Brandschatzung, Raub, Mord und Plünderung durch marodierende Truppen. Die Brutalität und Grausamkeit des Krieges wird im ersten Teil der Folge veranschaulicht, während der zweite Teil überwiegend der Aufrechterhaltung der militärischen Disziplin – mit Hilfe drakonischer Strafen – reserviert ist.
Besonders bekannt ist der Galgenbaum mit den Erhängten oder die Zerstörung und Verbrennung eines Dorfes. Oft kopiert (u.a. auch als Ölgemälde) zählen diese Radierungen zu den beeindruckendsten und bekanntesten Darstellungen der Schrecken des Dreißigjährigen Krieges.
2014 konnte das Armeemuseum eine vollständige Serie erwerben, die sich in einem sehr guten Zustand befindet.    


Sie besteht aus den folgenden Einzelblättern, von denen 12 in der neuen Dauerausstellung "Formen des Krieges 1600-1815" im Neuen Schloss gezeigt werden (Inv. Nr. 0003-2014):