Ingolstadt. Die unsichtbare Stadt 

Armeemuseum und Stadttheater machen erste Kooperation

Projektionen an der Außenfassade des Neuen Schlosses © Bayerisches Armeemuseum

Über 2000 Besucher zog das Theaterprojekt "Ingolstadt. Die unsichtbare Stadt" an zwei Tagen in das Neue Schloss. Am 6. und 7. Oktober 2011 begann der neue Intendant des Stadttheaters Ingolstadt, Knut Weber, die Spielzeite mit einem außergewöhnliche Spektakel. Das inzwischen europaweit berühmte Projekt »Le Città Invisibili« des Teatro Potlach gastierte schon in unzähligen Städten Europas, Nord- und Südamerikas. In kulturanthropologischen und stadtarchäologischen Inszenierungen werden Innenstädte oder auch die Natur (wie Parks oder Flusslandschaften) theatralisiert.
In Ingolstadt entschied man sich für einen Gang durch das Stadtheater, entlang der Stadtmauer und in das Neue Schloss über Wege, die normalerweise nicht begehbar sind (Notausgänge, Wehrgänge etc.). Ziel des Projekts ist, einen Teil der (Alt-)Stadt neu wahrzunehmen, Geschichte erfahrbar zu machen und die Gegenwart wie in einem Spektakel von Fellini poetisch zu überhöhen. Eine neue geheimnisvolle Stadt entsteht.

Das Experiment gelang. Bunte Projektionen an die Außenwände der Schlossgebäude gaben spektakuläre neue Eindrücke dieser beeindruckenden Anlage und werden hoffentlich viele Besucher zu einem erneuten Besuch in unseren Häusern anregen.

Das Projekt ist auf der Seite des Stadttheaters genau beschrieben.

  • LichtermeerLichtermeer
  • SchillerndeSchillernde
  • Verschlungene FormenVerschlungene Formen
  • Rot und weißRot und weiß
  • ZeughausZeughaus
  • Italienischer FlairItalienischer Flair
  • WürfelWürfel
  • SandSand
  • ChorsingenChorsingen
  • Sprechender KopfSprechender Kopf
  • MongolenMongolen
  • TanzTanz