Kanone im Hof des Neuen Schlosses vor dem Eingang zum Bayerischen Armeemuseum © Bayerisches ArmeemuseumWissenschaftliche Tagung
20. und 21. April 2012

Wissenschaft und Technik im Dienst von Mars und Bellona
Artillerie und Festungsbau im frühneuzeitlichen Europa

Das Bayerische Armeemuseum und die Universität Würzburg (Institut für Geschichte) veranstalten erstmals im Neuen Schloss in Ingolstadt eine wissenschaftliche Tagung zur Geschichte der Artillerie in der Frühen Neuzeit.

 

 

Tagungsprogramm als PDF-Datei hier zum herunterladen

Freitag, 20. April 2012

13.00 Uhr   Dr. Ansgar Reiß, Begrüßung

13.15-14.00 Uhr
Prof. Dr. Dirk Götschmann
Einführung: Die Feuerwaffen der frühen Neuzeit im historischen Kontext. Umrisse eines interdisziplinären Forschungsprojekts.

14.00-14.45 Uhr
Prof. Dr. Helmut Flachenecker
„.. das gewaltig grausame geschutz vnd buchsen so man heutzutag braucht ...“. Zum Wechsel militärischer Strategien im ausgehenden
15. Jahrhundert.

14.45-15.30 Uhr
Dr.-Ing. Ferdinand Nibler
Vom Schuss aus der Steinbüchse zum Kanonen-schuss. Versuch einer quantitativen Analyse

15.30-16.00 Uhr
Kaffeepause

16.00-16.45 Uhr
Nicholas Hall
Hitting Hard – the power of early guns as indicated by firing trials using replicas.

16:45-17.30 Uhr
Prof. Dr. Josef Riederer
Metallanalysen historischer Bronzegeschütze

17.30-18:15 Uhr
Prof. Dr. Dr. David Williams
English Small Arms Manufacturing and Supply: Matchlock and Flintlock

18.30 Uhr
Dr. Dieter Storz
Führung:
Frühneuzeitliche Feuerwaffen im Bestand des Bayerischen Armeemuseums

Samstag, 21. April 2012

9.00-9.45 Uhr
Daniel Hohrath
Vom Büchsenmeisterhandbuch zum System der Artilleriewissenschaft. Professionalisierung und Verwissenschaftlichung des Militärwesens in der frühen Neuzeit.

9.45-10.30 Uhr
Dr. Peter Plaßmeyer
Zielübungen. Artilleristische Richtinstrumente als Resultat und Mittel strategischen Denkens im 16. Jahrhundert.

10.30-11.00 Uhr
Kaffeepause

11.00-11.45 Uhr
Prof. Dr. Bogusław Dybas
Die Festungen der Republik. Verfassungsrechtliche und politische Aspekte des Festungsbaues in Polen-Litauen im 17. Jahrhundert.

11.45-12.30 Uhr
Dr. Daniel Burger
Bastionen, Ravelins und Kontregarden.
Die Reaktion des Festungsbaus auf die Entwicklung der Belagerungstechnik.

12.30 Uhr
Prof. Dr. Dirk Götschmann / Dr. Ansgar Reiß
Zusammenfassung und Schlussdiskussion

14.00
Ende der Veranstaltung

 

Die Referenten

Burger, Dr. Daniel, Archivoberrat, Staatsarchiv Nürnberg

Dybas, Prof. Dr. Bogusła, Nikolaus Kopernikus Universität Torun, Direktor Polnische Akademie der Wissenschaften, Wien

Flachenecker, Prof. Dr. Helmut, Institut für Geschichte der Universität Würzburg

Götschmann, Prof. Dr. Dirk, Institut für Geschichte der Universität Würzburg

Hall, Nicholas, BA, FSA; AIExpE, Keeper of Artillery, Royal Armouries, Leeds

Hohrath, Daniel, M.A., Konservator,
Bayerisches Armeemuseum

Nibler, Prof. Dr.-Ing. Ferdinand, ehem. Professor für Technische Elektrizitätslehre
an der Universität der Bundeswehr München FB ET

Plaßmeyer, Dr. Peter, Direktor des Mathema-tisch-Physikalischen Salons, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Reiß, Dr. Ansgar, Leiter Bayerisches Armeemuseum

Riederer, Prof. Dr. Josef, ehem. Direktor des Rathgen-Forschungsinstituts der Staatlichen Museen zu Berlin

Storz, Dr. Dieter, Konservator, Bayerisches Armeemuseum

Williams, Prof. Dr. Dr. David, Loughborough University and Honorary Historical Consultant Royal Armouries

Eine Veranstaltung von

Universität Würzburg
Institut für Geschichte
Dr. Dirk Götschmann
Professor für Neuere und Neueste Geschichte
unter Berücksichtigung der Landesgeschichte
Am Hubland
97074 Würzburg
www.geschichte.uni-wuerzburg.de

und

Bayerisches Armeemuseum
Dr. Ansgar Reiß
Paradeplatz 4
85049 Ingolstadt
www.armeemuseum.de


Anmeldung erbeten unter
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oder schriftlich an obige Adresse