Eine Reitgarnitur des Kurfürsten Maximilian I. von Bayern
Formen des Krieges 1600-1815
Das Zelt des Großwesirs
Neuer Museumsraum (Neues Schloss)


Objekt des Monats


Kissen gefertigt aus einer Trompetenfahne Kurfürst Friedrich V. von der Pfalz, vermutlich 1613, Inv.-Nr. A 6161 © Bayerisches Armeemuseum (Foto: Erich Reisinger)

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Das Reduit Tilly und der Turm Triva sind am 3.9.2022 leider geschlossen, das Neue Schloss öffnet von 18.00 bis 0:00 Uhr.
Alle drei Häuser des Bayerischen Armeemuseums öffnen am 4. September erst um 12 Uhr.

An den folgenden Tagen ändern sich wegen der Veranstaltung "Mut zum Hut" die Öffnungszeiten des Neuen Schlosses folgendermaßen:
22.09.2022: Ganztägig geschlossen
23.09.2022: 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr
24.09.2022: 10:00 Uhr bis 20:00 Uhr
25.09.2022: 10:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Napoleon vor Regensburg am 23. April 1809
Gemälde von Albrecht Adam (1786-1862)
um 1840

Napoleon vor Regensburg am 23. April 1809, Albrecht Adam, (1786-1862), Inv. Nr. 0329-1968 © Bayerisches ArmeemuseumAlbrecht Adam begegnete Napoleon zum ersten Mal am 20. April 1809 anlässlich der Schlacht bei Abensberg: „Welch‘ eine Erscheinung für mich, der zum ersten Male seiner ansichtig wurde! ... Da saß er auf seinem kleinen arabischen Schimmel in etwas nachlässiger Haltung mit dem kleinen Hute auf dem Kopfe. ... Er machte auf mich mit seinem bleichen Gesichte, den kalten Zügen, dem ernsten, scharfen Blicke, einen fast unheimlichen Eindruck; ...“
Der Eindruck dieser Begegnung mag auch in das hier gezeigte Gemälde eingeflossen sein. Napoleon, auf seinem Schimmel sitzend, bildet das zentrale Motiv, im Hintergrund ist das brennende Regensburg zu erkennen. Am 23. April 1809 versuchte die napoleonische Armee die ehemalige Reichsstadt einzunehmen, die von der österreichischen Nachhut gehalten wurde. In den Rückzugsgefechten der Österreicher geriet Stadtamhof, heute ein Stadtteil von Regensburg, in Brand. Albrecht Adam erinnerte sich an Napoleon vor dem Feuerschein der brennenden Stadt: „Napoleon . . . stand gegen Abend nicht fern von mir auf der Anhöhe mit einer ungeheuren Suite von mehr als hundert Köpfen ... das Ganze war prachtvoll von der Abendsonne beleuchtet. Unverwandt blickte er nach der Stadt ... Er schien mir unheimlich, ich dachte an Nero.“

Das Gemälde war in der oberössterreichischen Landesausstellung „Mensch & Pferd. Kult und Leidenschaft“ (28.4. bis 6.11.2016) in Stadl-Paura/Lambach zu sehen (Inv. Nr. 0329-1968).