GeschlossenGeschlossenDas Museum des Ersten Weltkriegs und
das Bayerische Polizeimuseum
müssen am 7. Juli 2022 wegen des Firmenlaufs leider bereits um 16 Uhr schließen.

Der Besuch des Museums ist wieder ohne 3G-Auflagen möglich, wir empfehlen jedoch, im Museum weiterhin eine Maske zu tragen.
Im Reduit Tilly besteht aufgrund der räumlichen Enge des Gebäudes
weiterhin die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske.

Alle drei Häuser des Museums bleiben wegen einer Veranstaltung am 14. und 15. Juli 2022 geschlossen!
Am 16. Juli 2022 ist nur das Neue Schloss geöffnet!

Uniformrock zur Felduniform des Kronprinzen Ludwig
(Bayern 1809)

Uniformrock zur Felduniform des Kronprinzen Ludwig, Bayern 1809, Inv. Nr. B 49 © Bayerisches ArmeemuseumDer Uniformrock des Kronprinzen, getragen im Feldzug von 1809, weist ihn als Generalleutnant der Infanterie aus. Auf der Uniform sind die Bruststerne der beiden Wittelsbacher Hausorden aufgebracht: der St. Georgs- und der Hubertusritterorden.
Im Jahr 1809 nahm Ludwig als Kommandeur der 1. Bayerischen Division am Feldzug gegen Österreich teil. Eigentlich wollte der König seinem Sohn den Oberbefehl über die gesamte bayerische Armee erteilen, doch scheiterte dies am Einspruch Napoleons, der dem französischen Marschall François-Joseph Lefebvre das Oberkommando übertrug. Dieser brachte es allerdings fertig, sich bei der gesamten bayerischen Armee unbeliebt zu machen. Napoleon hatte hohe Ansprüche an seine Kommandeure: Schnelligkeit, unbedingter Durchhalte- und Siegeswillen, unverbrüchliche Loyalität gegenüber seiner Person. Vor allem an Letzterem fehlte es dem bayerischen Kronprinzen. Im Feldzug in Tirol sollte dies besonders deutlich werden. Ludwigs zögerliche, oft konziliante Haltung gegenüber den Aufständischen verärgerte Napoleon so sehr, dass es gegenüber dem bayerischen Verbindungsoffizier in Schönbrunn aus ihm herausbrach: „Wer hindert mich daran, ihn [den Kronprinzen] erschießen zu lassen?“

Die Uniform war in der Bayerischen Landesausstellung „Napoleon und Bayern“ (30. April bis 31. Oktober 2015) im Neuen Schloss in Ingolstadt zu sehen (Inv. Nr. B 49).